Pressemitteilungen
Jungsozialist*innen sind empört über städtische Vertröstungspolitik
Heidelberg. Der Heidelberger Gemeinderat hat am 18. Dezember in einer unangenehmen Koalition aus CDU, FDP, Heidelbergern, Freien Wählern und leider auch der SPD-Fraktion beschlossen den
Gründungszuschuss für das geplante Jugendkulturzentrum Dischingerstrasse so niedrig anzusetzen, dass sich daraus kein tragfähiges Konzept für ein Jugendkulturzentrum mehr ableiten lässt. Die Jungsozialist*innen kritisieren dieses Vorgehen und werben weiter für selbstverwaltete, unkommerzielle Freiräume für Jugendliche.
Jungsozialist*innen fordern: "Wort halten"
Nachdem die Entscheidung über die Nutzung der 'Dischingerstraße 5' im Gemeinderat Anfang Dezember erneut vertagt wurde, deutet nun vieles auf einen, für die Jugend Heidelbergs, unglücklichen Ausgang des Projektes hin. Der Gemeinderat - und mit ihm die SPD-Gemeinderatsfraktion - hält die geschätzten Sanierungskosten von rund 1,8 Millionen Euro mit Verweis auf die eben für die Halle 02 beschlossenen Investitionen von 4 Millionen Euro für überdimensioniert. Die Jusos Heidelberg dagegen fordern weiter unkommerzielle, selbstverwaltete Freiräume für Jugendliche.