Pressemitteilungen
Gemeinsam mit den Jusos besuchte die Heidelberger SPD Fraktion die Räumlichkeiten des geplanten Kreativwirtschaftszentrums in der ehemaligen Feuerwache. Der Betrieb des Zentrums steht nach einer Testphase im März vor seiner Verabschiedung durch den Gemeinderat, der das Projekt mit fast einer halben Million an Bau- und Sanierungskosten unterstützt.
Der Gedenktag für die Opfer des Holocausts mahnt uns auch heute wachsam zu sein
Am 27. Januar 1945 befreiten Soldat*innen der 1. Ukrainischen Front das Stammlager Auschwitz-Birkenau, das größte Vernichtungslager des deutschen Nazi-Regimes. Auschwitz ist das Symbol für die schlimmsten Kräfte und Taten, zu denen Menschen fähig sind. Die gusseisernen Lettern über seinem Eingangstor stehen sinnbildlich für millionenfachen Mord an Jüd*innen, Sinti und Roma, Linken und vielen anderen, für Akte der Gewalt, der Willkür, des Hasses und der Unmenschlichkeit - begangen von Deutschen und ihren Helfershelfer*innen in einer der dunkelsten Epochen der menschlichen Geschichte.
Die Juso AG Schwetzingen bedauert die Entscheidung, die Buslinie 713 vom Schlossplatz abzukoppeln. Diese Entscheidung wird alle Benutzer des öffentlichen Nahverkehrs treffen, welche in der Nähe einer der beiden Haltestellen wohnen. Die Bewohner des Schälzig oder des Kleinen Felds werden zukünftig einen viel weiteren Weg zu Fuß zurücklegen müssen, um nach Heidelberg zu kommen. Das ist insbesondere für Mobilitätseingeschränkte ein großes Problem. Noch mehr als über die Entscheidung an sich stört sich die Jugendorganisation der SPD allerdings an der Art, wie die Entscheidung gefällt und bekannt gegeben wurde. „Die Entscheidung wurde – mal wieder – nichtöffentlich ausgehandelt und erst verkündet, als sie schon gefallen war. Themen dürfen nach § 35 der Gemeindeordnung nur dann nichtöffentlich behandelt werden, wenn das öffentliche Interesse oder die Interessen einzelner dies erfordern. Eine öffentliche Debatte hätte dem Allgemeininteresse nicht geschadet, sondern genutzt. Mal wieder zeigt die Stadtspitze ihre Neigung, unangenehme Themen unter der Decke zu halten und keine transparente Diskussion zuzulassen.“, befand Bastian Jansen, der Sprecher der örtlichen Jusos. Sein Stellvertreter Benjamin Knoth bestätigte: „Der bisherige Zustand war unhaltbar. Aber dass Alternativen gar nicht diskutiert werden können, weil die Entscheidung schon hinter verschlossenen Türen gefallen war, das ist einfach kein guter Stil. Vor Allem nicht in einer Stadt, die ihre Bürger in die Verkehrsplanung einbeziehen will.“