Pressemitteilungen
Nachdem drei Männer unter sich alleine Peer Steinbrück zum Kanzlerkandidaten der SPD bestimmt haben, zeigen sich die Jungsozialist*innen Heidelberg enttäuscht über das Verfahren zur Findung des Kandidierenden. „Die Personalie entgegen dem ursprünglich im Parteivorstand verabredeten Fahrplan vor dem Programm zu bestimmen, ist unglücklich. Wir sind mit diesem Vorgehen alles andere als zufrieden. Es ist eine Einschränkung für das Programm der SPD, da Person und Programm natürlich zusammen passen müssen. Wenn die SPD es mit innerparteilicher Demokratie wirklich ernst meint, muss sie ihren Mitgliedern zudem die Möglichkeit bieten, bei Personalentscheidungen mitzuwirken, anstatt dies einer kleinen Gruppe in Hinterzimmergesprächen zu überlassen. Druck von außerhalb ist keine hinreichende Begründung für dieses Vorgehen. Die jetzige Art und Weise der Kandidierendenfindung ist daher ein Rückschritt auf dem Weg der SPD zu einer modernen Mit-Mach-Partei.“, so Juri Opitz, Mitglied im Sprecher*innenkreis der Jusos Heidelberg.
Weitgehend im Zeichen der Kontinuität stand die Jahreshauptversammlung der Juso AG im Raum Schwetzingen. Auf der gut besuchten Versammlung wurde die Arbeitsbilanz des Vorjahres diskutiert. Dabei kamen die Jusos zu dem Schluss, dass die Aktivität für ein Arbeitsjahr ohne Wahlen außerordentlich hoch war. Für den Bundestagswahlkampf sind schon zahlreiche Aktionen in Planung.