Jusos Rhein-Neckar

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Ärztemangel? Studienplätze schaffen!

Zu aktuellen Äußerungen aus der FDP, den Numerus clausis abzuschaffen, um einem Ärztemangel vorzubeugen, erklären Felix Schulte, Sprecher der Juso-Hochschulgruppe, und Christian Soeder, Senator der Universität Heidelberg:

Zu fordern, den Numerus clausus abzuschaffen, um mehr Medizinstudierende zu bekommen, zeugt von Unwissenheit und Ignoranz. Die Zahl der Medizin-Studienplätze ist begrenzt, es gibt weitaus mehr Bewerberinnen und Bewerber als Plätze. Wenn man also mehr Medizinstudierende und Ärztinnen und Ärzte will, dann gibt es nur eine Lösung: mehr Medizin-Studienplätze schaffen. Das kostet viel Geld, es ist aber die einzig sinnvolle Lösung. Wenn sich die Zahl der Medizin-Studienplätze und die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber angleichen, sinkt der Numerus clausus übrigens automatisch.

Vereinnahmung des Bildungsstreiks durch die Linksjugend ist abzulehnen

Im aktuellen Linksjugend-Newsletter ist zu lesen: „Nach dem Protest ist vor dem Protest - der Bildungsstreik geht in die nächste Runde! Auf einem gemeinsamen Mailverteiler von Linksjugend ['solid] und Linke.SDS werden ab sofort wieder unsere Strategien in den bundesweiten Bündnissen besprochen, Erfahrungen und Berichte ausgetauscht und jüngste Entwicklungen diskutiert.“

Diese Vereinnahmungs-Versuche der Linksjugend, sich die Erfolge der Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten im Bildungsstreik auf die Fahnen zu schreiben und sich damit zu profilieren, lehnen wir als Juso-Hochschulgruppe Heidelberg ab. Es ist ein Unding, wenn eine parteiübergreifende Bewegung von Parteien instrumentalisiert wird.

BVerfG: Hartz IV verfassungswidrig - recht so!

Anlässlich des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 9.2.2010 zu den "Hartz IV-Regelsätzen" erklärt der Juso-Kreisverband Heidelberg:

Heidelberg. In seinem Urteil moniert das BVerfG die willkürliche Festlegung des ALG II-Regelsatzes (359 € für Alleinstehende) und fordert ein transparentes Bemessungsverfahren für den allgemeinen Regelsatz. Dieses, so die VerfassungsrichterInnen, muss entsprechend unserem Grundgesetz und dem Sozialstaatsgebot ein „menschenwürdiges Existenzminimum“ garantieren.

Hierzu erklärt Till Kolster, Sprecher der Jusos Heidelberg:

„Und das war erst der Anfang…“ – Jusos warnen vor Stefan Mappus

Landes-Jusos verurteilen Mappus Absprache mit Landtagspräsident / „Baden-Württemberg braucht Mut zur Zukunft, keine Sehnsucht nach Vergangenem“

Die Jugendorganisation der SPD in Baden-Württemberg warnt anlässlich der Wahl Stefan Mappus’ zum baden-württembergischen Ministerpräsidenten vor einer Politik des Rückwärtsgewandten und der Diskriminierung. „Mit Stefan Mappus bekommt Baden-Württemberg einen Ministerpräsidenten, den sich ein Land, das zu Recht auf Fortschritt und Zukunft setzt, nicht leisten kann“, erklärt Juso-Landes-Chef Frederick Brütting.