Jusos Rhein-Neckar

Jusos Rhein-Neckar

Jusos Rhein-Neckar diskutieren über Wahlausgang in Österreich

Beim letzten Juso-Treff am 8.10., in der alten Synagoge in Sandhausen, informierte Paul Haas (stellvertretender Sprecher der Jusos Rhein-Neckar) die Mitglieder über die Wahl in Österreich. Erschrocken nahm die Runde auf, dass die rechtsradikale FPÖ bei den jugendlichen Wählern zwischen 16 und 19 44% der Stimmen für sich gewann.

Wacker geschlagen!

Manchmal sprechen Wahlergebnisse eine deutliche Sprache. So auch am vergangenen Sonntag in Edingen-Neckarhausen. Die Bürgerinnen und Bürger haben sich mit einer soliden Mehrheit für den auch von uns Jusos unterstützten Amtsinhaber Roland Marsch entschieden und damit den Herausforderern eine klare Absage erteilt. Die Jusos gratulieren Marsch herzliche zu seinem errungenen Wahlsieg. Ausschlaggebend hierfür dürfte nicht zuletzt gewesen sein, dass die beiden Kandidaten keine echte Alternative anboten. „Wir wollen den Wechsel“ ist eben kein Wahlprogramm mit dem man eine 8-jährige Amtszeit ausfüllen kann. Ebenso wenig blieb es den Menschen verborgen, dass ihnen bereits feststehende Entscheidungen als eigene Ideen verkauft wurden. Dennoch erkennen wir an, dass sie sich wacker geschlagen und die sachliche Ebene nicht verlassen haben. Es hat also nicht geklappt mit dem angestrebten Wechsel.

Edingen-Neckarhausen bleibt Rot. Roland Marsch im ersten Wahlgang erneut zum Bürgermeister gewählt.
Roland Marsch

Die Jusos Edingen-Neckarhausen gratulieren Roland Marsch zu seinem Ergebnis bei der Bürgermeisterwahl. Mit 50,93% konnte er sich im ersten Wahlgang gegen die Mitbewerber durchsetzen. Zweitplatzierter wurde der Mann der Grünen Ulf Wacker mit 24,54%. Er blieb damit deutlich hinter den Erwartungen zurück und hatte letztlich keine Chance. Auch Erwin Hund, der von der CDU unterstützt wurde enttäuschte mit 22,80%.

Generation Zukunft unterstützt Roland Marsch

Die Generation Zukunft, ein Zusammenschluss aus Jusos und parteiunabhängigen Jugendlichen in Edingen und Neckarhausen spricht sich für die erneute Wahl von Roland Marsch zum Bürgermeister unserer Gemeinde aus. Die Jugendlichen, die die Kandidaten vor allem daraufhin überprüft haben, welcher von ihnen am ehesten zukunftsfähig und nachhaltig plant, sind zu dem Ergebnis gekommen, dass der Amtsinhaber hier am besten abschneidet. Besonders zwei wichtige Punkte sind es, die für die Generation Zukunft hierbei den Ausschlag gegeben haben.
1. Nachhaltige Umweltpolitik: Mit seinem Engagement für alternative Energieträger hat sich Amtsinhaber Marsch als langfristig und umweltfreundlich denkender Bürgermeister bewiesen. Dem schonenden Umgang mit Boden durch die Nachverdichtung in den Ortskernen ist klar der Vorzug vor Neubaugebieten zu geben, durch die zusätzlicher Boden versiegelt würde. Dennoch kann die Gemeinde so in begrenztem Rahmen wachsen.
2. Nachhaltige Familienpolitik: Gemeinsam mit privaten Trägern und Kirchen konnte Roland Marsch die Kinderbetreuung für unter 3-jährige entscheidend verbessern. Dies ist ein positives Signal für die Zukunft. Auch für Senioren wurden attraktive Einrichtungen geschaffen, so wird dem demographischen Wandel Rechnung getragen.