Gemeindenachrichten
Anlässlich der Veröffentlichung des DGB-Berichts „Arbeitsmarkt aktuell 07/2009“ erklärt die Juso-Bundesvorsitzende Franziska Drohsel:
Die Untersuchung des DGBs hat klar bestätigt, dass es bisher die jungen Menschen sind, die unter der Krise besonders zu leiden haben. Eine Zunahme der Arbeitslosigkeit von 16 Prozent bei den unter 24-Jährigen ist ein erschreckendes Signal. Die Politik ist jetzt gefordert, damit es nicht die Zukunftschancen junger Menschen sind, die in der Krise auf der Strecke bleiben.
Ein Problem stellt der Übergang von der Ausbildung zum Berufseinstieg dar. Deshalb muss ein Recht auf Übernahme endlich geschaffen werden. Außerdem muss die prekäre Beschäftigung, von der insbesondere Jugendliche betroffen sind, eingedämmt werden. Deshalb fordern wir, dass LeiharbeiterInnen den gleichen Lohn wie Festangestellte erhalten und dass Befristungen die Ausnahme und nicht die Regel bei Arbeitsverträgen sind.
Junge Menschen starten immer häufiger mit einem Praktikum in den Beruf. Ein Praktikum ist zum Lernen da. Wer eine Berufsausbildung oder ein Studium abgeschlossen hat, befindet sich nicht mehr in einem Lernverhältnis und muss somit ordentlich beschäftigt werden. Wir wollen eine stärkere, gesetzliche Absicherung von Praktikantinnen und Praktikanten ein.
Quelle: www.jusos.de
Stromspartipp der Woche:
Wäschetrockner meiden
• Kräftiges Schleudern mit hoher Drehzahl macht den Wäschetrockner fast überflüssig
• Schauen sie beim Kauf der Waschmaschine ob das EU Label mit der Stufe A für die Schleuderwirkung gekennzeichnet ist
• Am Besten ist, wenn möglich, allerdings immer noch das Trocknen im Freien (spart Strom und Kosten!)
Quelle: NaturStromHandel GmbH
Marco Ginal für die Jusos Schriesheim-Dossenheim
Am vergangenen Wochenende, 17.07.09 – 19.07.09, fand wieder einmal das traditionelle Epfenbachseminar der Juso Kreisverbände Rhein-Neckar, Neckar-Odenwald und Mannheim statt.
Mit Sebastian Cuny, Moritz Baier, Olivia Jordan, Nicolas Masing und Marco Ginal waren insgesamt 5 Jusos aus der AG Schriesheim-Dossenheim dabei.
Der Schwerpunkt des Seminars lag natürlich auf der im September anstehenden Bundestagswahl. So konnte als erster Referent am Freitagabend der SPD-Bundestagskandidat des Wahlkreises Schwetzingen Werner Henn begrüßt werden. Das Thema seines Vortrages waren Regenerative Energien. Ausführlich wusste der beim SWR arbeitende SPD-Politiker aus Baden-Baden über die Chancen und Zukunftsaussichten der Energiegewinnung zu berichten.
Am Samstag wurden dann unter der Leitung von Niklas Mühleis aus Hannover und Luisa Boos aus Emmendingen, Workshops zu den Themen Argumentationsrichtlinien und Wahlkampfkampagnen durchgeführt.
Nachdem uns am Vormittag bereits die Kampagne des Jusos Baden Württemberg zur Bundestagswahl vorgestellt wurde, informierte uns am Nachmittag der stellvertretende Vorsitzende der Bundesjusos, Martin Margraf, über die Jungen Teams 09 bzw. den bundesweiten Jugendwahlkampf der SPD, der dieses Mal komplett von den Jusos organisiert wird. Als Höhepunkt und Ausklang durften wir am Samstagabend unseren Bundestagskandidat MdB Lothar Binding willkommen heißen. Als Finanzexperte ging Lothar Binding selbstverständlich auf die Krise und konkrete Lösungsvorschläge der SPD-Bundestagsfraktion ein. Die Schriesheimer Jusos konnten dann den gemütlichen Ausklang beim Grillen und den Programmpunkten am Sonntag, u.a. ein Vortrag des Bundestagskandidaten Stefan Rebmann, leider nicht mehr beiwohnen, da sie sich auf direktem Wege ins schöne Ursenbach zum SPD Helferfest machten. Dort wurde dann ordentlich gefeiert und unser Juso Spitzenkandidat bei der Kommunalwahl Moritz Baier als Wahlkämpfer des Jahres ausgezeichnet. Bedanken möchten wir uns auf diesem Wege auch noch einmal bei Traudel Edelmann für Ihre herzliche Gastfreundschaft.
Stromspartipp der Woche:
Bügeln
• Bügeleisen vorher ausschalten und mit der Restwärme zu Ende bügeln
• Wärme reflektierendes Bügelbrett benutzen
Quelle: www.energiesparen-im-haushalt.de
Marco Ginal für die Jusos Schriesheim-Dossenheim
Es geht um viel Geld. Eine Million Euro – pro Tag! So viel verdienen Energiekonzerne in Deutschland mit ihren alten, abgeschriebenen Atommeilern. Einer aktuellen Studie der Landesbank Baden-Württemberg zufolge könnten Laufzeitverlängerungen für alte Atomkraftwerke den Konzernen Zusatzgewinne von insgesamt bis zu 200 Milliarden Euro in die Kasse spülen. Klar, dass sie die so lange wie möglich noch laufen lassen wollen.
Es geht aber auch um Sicherheit. Die letzten Vorfälle im Atomkraftwerk Krümmel belegen die unkontrollierbare Gefahr, die vor allem von alten, problematischen Reaktoren ausgeht. Nach dem Transformatorbrand von 2007 ist Krümmel nach zweijähriger Reparaturzeit erst vor zwei Wochen wieder ans Netz gegangen – und gleich wieder wegen eines ähnlichen Vorfalls abgeschaltet worden.
Und es geht um zukunftsfähige Arbeitsplätze in Spitzentechnologie-Branchen, in denen Deutschland führend ist und die ein hohes Wachstumspotenzial haben – um den Ausbau von Erneuerbaren Energien. Sie sind der Schlüssel zu einer sicheren, umweltschonenden Energieversorgung der Zukunft. Laufzeitverlängerungen würden wichtige Investitionen in diesem Bereich verhindern.
Eine so genannte Stromlücke würde es durch den Atomausstieg nicht geben. Bereits in den vergangenen Jahren waren zeitweise acht ältere Atomkraftwerke wegen Störungen, Reparaturen oder Wartungen gleichzeitig nicht am Netz. Einen Versorgungsengpass hat es zu keiner Zeit gegeben.
Angela Merkel legt sich bekanntlich nicht gerne fest. Hier hat sie es getan und gleich voll daneben gegriffen. Sie will alte, abgeschriebene Schrottreaktoren länger laufen lassen. Einige ihrer Parteifreunde wollen gar den Neubau von Atomkraftwerken – sie trauen sich nur nicht zu sagen, wo. CDU/CSU und auch die FDP machen sich mit ihrer Politik zum politischen Arm der Atom-Lobby. Schwarz-Gelb nimmt unkalkulierbare Risiken in Kauf – zugunsten der Profitinteressen der Atomindustrie.
Die SPD steht für die Sicherheit der Menschen und eine Zukunft mit Erneuerbaren Energien.
Quelle: www.wahlkampf09.de
Stromspartipp der Woche:
Stand-by vermeiden
• Viele elektronischen Gräte wie Computer, Stereoanlage oder Fernseher haben eine Stand-by Funktion und verbrauchen daher pausenlos Strom
• Benutzen sie für diese Geräte am Besten eine Steckerleiste mit Schalter, sodass sie diese mit einem Klick vom Stromnetz trennen können
• Für Geräte, die dauernd in Bereitschaft sein müssen (z.B. ein Faxgerät) gibt es sogenannte Power-Safer. Dieser wird zwischen der Steckdose und dem Endgerät geschaltet
Quelle: NaturStromHandel GmbH
Marco Ginal für die Jusos Schriesheim-Dossenheim