Die Jusos trafen sich am 09.11.2008 um 14:30Uhr vor der TV-Halle, um dann in Bammental nach möglichen Standorten für ein Jugendzentrum zu suchen.
Die Jusos trafen sich am 09.11.2008 um 14:30Uhr vor der TV-Halle, um dann in Bammental nach möglichen Standorten für ein Jugendzentrum zu suchen.
Der ein oder andere mag sich jetzt die Frage stellen, wieso die Jusos nach einem Standort für ein Jugendzentrum suchen, obwohl das alte Jugendcafé vor circa einem Jahr mit der Begründung, dass es von den Jugendlichen nicht mehr angenommen werde, geschlossen wurde.
Wir finden, dass es zu einfach ist, ein Jugendcafé zu schließen, weil es von den Jugendlichen nicht mehr angenommen wird. Die Frage, wieso es nicht mehr angenommen wird, wurde damals nicht gestellte, bzw. nicht transparent gestellt.
Unserer Meinung nach könnte auch der alte Standort neben dem Waldschwimmbad (mit)entscheidend gewesen sein. Aus diesem Grund die Suche nach einem vielleicht attraktiveren Standort. Die neuen Standorte wären logischerweise mit Neubauten verbunden, da es keine leerstehenden und zentralgelegenen Räume in Gemeindebesitz gibt.
Im Vorfeld hatten wir uns bereits einige mögliche Standorte überlegt, die wir dann anlaufen wollten.
Unser erstes Ziel lag mehr oder weniger um die Ecke. Es wäre eine Möglichkeit zwischen TV-Halle und Elsenz, d.h. rechts neben dem Eingang zu den Vereinsräumen eine Jugendzentrum zu errichten. Dieser Standort liegt zentral, zwar etwas versteckt, aber dadurch auch geschützt, was die Problematik der Ruhestörung minimieren würde.
Eine weiterer möglicher Platz wäre die Freifläche zwischen Elsenzpasage und Grund- und Hauptschule. Beide Orte hätten den großen Vorteil der zentralen Lage in Bammental. Ein weiterer zentraler Standort wäre der ehemalige Spielplatz zwischen Gymnasium und Elsenzhalle. Die im Moment ungenutzte Fläche würde sich relativ direkt in das Schulgelände integrieren lassen und dadurch die Distanz zu den Schülerinnen und Schülern abbauen.
Eine weitere Möglichkeit, die natürlich in Betracht gezogen werden sollte, wäre der Umbau des momentanen Jugendcafés, damit mehr Aktivitäten dort stattfinden können und durch entsprechende Öffnungszeiten der alte Standort wiederbelebt werden kann.
Selbstverständlich ist das ganze Thema auch eine Frage des Geldes. Wir sind jedoch der Meinung, dass dieses Geld eine Investition in der Zukunft Bammentals ist und die Bezeichnung Kosten hier völlig unangebracht wäre. Es ist eine Investion in die „soziale Infrastruktur“, die auch gerade dann notwendig ist, wenn in absehbarer Zeit junge Familien mit Kindern im Baugebiet „Großer Höhenweg“ attraktiv in Bammental wohnen möchten.
Wir sind der Meinung, dass schon bei den anstehenden Haushaltberatungen entsprechende Gelder eingeplant werden müssen, damit Bammental in diesem Thema handlungsfähig bleibt!
Die Jusos werden in den nächsten Wochen zum einen versuchen weitere Information aus umliegenden Gemeinden zusammenzutragen und die transparent zu machen. Auf der anderen Seite werden wir auf Basis dieser Informationen ein Konzept erarbeiten, was ein möglicher Weg für Bammental darstellen soll. Mit einem stimmigen Gesamtkonzept, soll neben der Standort- und Finanzierungsfrage, auch die gesellschaftliche und pädagogische Notwendigkeit verdeutlicht werden.
Christoph Herbold
Homepage Jusos Bammental