Einfach länger Kino – unter diesem Motto beteiligten sich die Heidelberger Jusos an der langen Filmnacht unseres Bundestagsabgeordneten Lothar Binding. In Zusammenarbeit mit dem örtlichen Programmkino Studio Europa wurde ein Aktionsvorschlag der Jusos einladend umgesetzt. Für solidarische drei Euro konnten junge und alte Heidelberger eine bunte Mischung aus einer Comicverfilmung, Doku-Kino und einem spannenden Politthriller erleben. Mit V wie Vendetta (2006), Let’s make money (2008) und The International (2009) war durch Natalie Portman, John Hurt und Clive Owen ein Staraufgebot garantiert, das über 300 Gäste in das Studio Europa lockte. Für solidarische drei Euro gab es von 21 Uhr bis vier Uhr Morgens Filme am laufenden Band, Diskussionen mit Lothar Binding und ein Quiz, bei dem eine Berlinfahrt für zwei Personen sowie ein Abendessen mit dem Abgeordneten zu gewinnen waren.
Ob Fair-Kaffeeausschank, Kartenverkauf oder Programmgestaltung, das Zusammenspiel zwischen dem Team des Studio Europa und den Jusos klappte reibungslos. Innerhalb der Gespräche mit unter anderem über 60 ErstwählerInnen konnte ein Gedankenaustausch über die mehr und weniger politischen Aussagen der drei Filme stattfinden, der deutlich machte, dass Politik wie Film sich nicht nur unabhängig voneinander in Szene setzen. Zwar mussten sich die Themendiskussionen wegen des dichten Programms in Grenzen halten, aber Raum für ein paar Positionen zwischen populärem Kino und den Lesarten der Politik blieb auch mit Blick auf die Uhr.
Die Rote Filmnacht war nicht nur der Länge nach eine Herausforderung, vielmehr haben die Jusos dem Wahlkampf einen kulturellen wie unterhaltsamen Auftakt mit bewegten Bildern beschert. Schlaflos, aber aktiv, geht ebenso so rot wie auch in Heidelberg. Klappe, die Nächste!