Jusos Rhein-Neckar

Jusos Rhein-Neckar

Bericht aus der letzten Vorstandssitzung

Veröffentlicht am 01.04.2010 in Ankündigungen
 

Bei der letzten Vorstandssitzung der Jusos Bammental, zu der auch alle Mitglieder eingeladen waren, setzte man sich intensiv mit der feineren Jahresplanung für 2010 auseinander. Neben den Aktivitäten die im Jahreskalender bereits einen Stammplatz haben, wie das Ferienprogramm, machten wir uns vor allem Gedanken über die weitere Entwicklung Bammentals.

Schnell war das Hauptthema des Abends gefunden – nämlich die Unabhängigkeit Bammentals von großen Energieversorgern. „Bammental verfügt zwar bereits über einige öffentliche Gebäude, auf denen Solarmodule montiert sind, sowie gibt es in Bammental private Haushalte die die Sonne zur Stromgewinnung nutzen“, erläuterte Nico Wottke, der zweite Vorsitzende der Jusos die Situation. „Bammental braucht allerdings mehr Engagement in diese Richtung und eine Eigenversorgung von 25% sollte das Ziel sein“, so Wottke weiter. Nach diesen Ausführungen entbrannte eine intensive Diskussion darüber, an welchen Standorten und mit welcher Technologie dies zu erreichen wäre.
Nach längerer Diskussion entschied man sich dann für eine Lösung, die nicht nur aus energetischer Sicht, sondern auch aus Vermarktungsgründen seine Reize hat. Die Jusos Bammental schlagen vor, den Hauptstraßenabschnitt zwischen Rathausplatz und Gaiberger Straße, sowie von der Einmündung Waldstraße bis Einmündung Oberdorfstraße mit Solarmodulen zu überbauen.
Solche Module können auf einer Unterkonstruktion angebracht werden, die wiederum an den Häuserwänden rechts und links der Hauptstraße befestigt wird. „Ein solche Überdachung bringt gleich mehrere Vorteile mit sich“, führte der erste Vorsitzende Christoph Herbold aus. Es wäre möglich trockenen Fußes zum Einkaufen zu gehen und Veranstaltungen in der Hauptstraße, wie das Lindenfest, wären deutlich wetterunabhängiger. Doch nicht nur für die Gewerbetreibenden brächte dies Vorteile, sondern auch für die Anwohner. Es könnte die Möglichkeit geboten werden in dieses Projekt zu investieren und dadurch den erzeugten Strom zu verkaufen. „Durch die zentrale Lage und den Durchgangsverkehr, würde das Projekt auch ortsfremde Investoren auf sich aufmerksam machen“, war der Kassier Christian Stoll der Meinung.
Die Jusos Bammental werden sich in den nächsten Wochen weiter mit dem Thema beschäftigen und ein Konzept ausarbeiten. Wir sehen es im Moment durchaus realistisch, für ein solches Projekt eine Mehrheit im Gemeinderat zu finden. Der Fraktion der Grünen sollte ein solcher Beitrag zum Umweltschutz mindestens genauso am Herzen liegen wie den Jusos. Die verbleibenden Gemeinderatsstimmen zur Mehrheit sollten ebenfalls durch gute Argumente zu überzeugen sein. Parallel sollte allerdings auch darüber nachgedacht werden, ob darüber nicht die Bammentaler Bevölkerung darüber abstimmen sollte. Wir würden eine solche Abstimmung aller Bammentaler sehr begrüßen.

Christoph Herbold

 

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