Pressemitteilung vom 24. September 2008
Dritte Veranstaltung am 27. September 2008 in Stuttgart
Unter dem Motto „Respekt und Anerkennung statt Koks und Nutten“ führen die Jusos Baden-Württemberg zusammen mit der DGB-Jugend Baden-Württemberg, dem Mannheimer Künstlernetzwerk „addictz“ und den örtlichen Juso-Gliederungen das HipHop-Event „Get it together“ durch. Ziel ist es, für mehr Anerkennung der Jugendlichen und ihre Lebenssituation sowie deren Kultur zu werben.
Insgesamt sind vier große öffentliche Veranstaltungen in Konstanz, Karlsruhe, Stuttgart und Mannheim geplant. Nach der ersten sehr erfolgreichen Veranstaltung mit mehreren hundert BesucherInnen am 23. August 2008 in Konstanz und am 13. September 2008 im Combo HipHop Kulturzentrum in Karlsruhe, finden die kommenden Veranstaltungen am 27. September 2008 im Jugendhaus Hallschlag in Stuttgart und am 18. Oktober 2008 in Mannheim statt.
An allen vier Veranstaltungsorten gibt es nach Angaben der Jusos ein ganztägiges kostenloses Eventprogramm mit Graffiti-, Rap- und Breakdance-Wettbewerben. Am Abend treten bei einem kostenpflichtigen Konzert namhafte Künstler der deutschen HipHop-Szene, wie Torch aus Heidelberg, Too Strong aus Dortmund, MainConcept aus München und F.R. aus Braunschweig auf.
In Stuttgart wird der Tag am kommenden Samstag um 14.00 Uhr mit einem „Graffiti Contest“ eröffnet, auf dem SprayerInnen ihre Fähigkeiten zeigen, aber auch Interessierte sich in der Graffiti-Kunst versuchen können.
Für die Jusos als SPD-Nachwuchsorganisation macht sich Respekt und Anerkennung für Jugendliche an drei Themen fest, was auch die DGB-Jugend Baden-Württemberg so sieht, stellt der Juso-Landesvorsitzende Roman Götzmann klar: Erstens die Unterstützung der politischen Forderung nach einem echten Ausbildungsplatzangebot für jeden Jugendlichen, da gesellschaftlicher Respekt direkt damit zusammenhängt, ob man einen Ausbildungsplatz bekommt oder nicht; zweitens die Forderung an Arbeitgeber, Auszubildende durch eine fundierte, qualitativ hochwertige Ausbildung Respekt entgegenzubringen anstatt sie als billige Arbeitskräfte zu missbrauchen und drittens die Aufforderung, dass auch Jugendliche untereinander sich Respekt und Anerkennung zollen und beispielsweise Rassismus und Diskriminierung keinen Platz in der Gesellschaft haben dürfen.
Neben den verschiedenen Wettbewerbsbühnen wird es auch mehrere Infostände der Veranstalter geben, an denen sich die Jugendlichen u.a. über ihre Rechte in der Ausbildung, die Angebote von Jusos und Gewerkschaften oder Projekte gegen Neonazis informieren können.
Weiterführende Informationen zu der HipHop-Tour finden sich auch unter www.addictz-world.com und www.styleinspector.com.